Crisis? What crisis?

Zur erfolgreichen Detonation einer Wasserstoffbombe schreibt die NZZ am 3. September 2017: Nordkorea wird mit seiner Raketen- und Atombombentechnologie zu einer realen Bedrohung für das amerikanische Festland. Gänzlich ausser Acht lässt der Autor dabei, dass es in keiner Weise erwiesen ist, ob Nordkorea überhaupt Langstreckenraketen besitzt, die tatsächlich die USA erreichen könnten und falls ja,… Continue reading Crisis? What crisis?

Was in der Flüchtlingsdebatte meist übersehen wird

Ein Banker, ein BILD-Leser und ein Vertriebener sitzen am gleichen Tisch. Auf dem Tisch liegen 12 Kekse. Der Banker nimmt 11 davon und sagt zum BILD-Leser: „Pass auf, der Asylant will dir deinen Keks wegnehmen.“ Was in der Flüchtlingsdebatte meist übersehen wird: Ein Flüchtling ist wirtschaftlich ein Gewinn. Die Kosten vom Neugeborenen bis zum wirtschaftlich… Continue reading Was in der Flüchtlingsdebatte meist übersehen wird

Hamburg ist nicht Caracas

Eine Love-Parade in Berlin Mitte der 1990er Jahre – damals noch als politische Veranstaltung durchgeführt – verursachte ca. € 200’000  Sachschaden. Auch wenn Sachschäden nicht zu begrüssen sind, sie sind Teil eines Grossanlasses und im Verhältnis zu den Einnahmen verkraftbar. Denn eine Veranstaltung verursacht nicht nur Schäden, sondern vor allem erhöhten Umsatz, der versteuert wird.[1]… Continue reading Hamburg ist nicht Caracas

Sancta simplicitas

Michele Binswangers Kommentar mit dem fragwürdigen Titel «Intellektuelle Intoleranz von links» zu den Protesten gegen das Auftreten von Rechtspopulisten an öffentlichen, von Universitäten organisierten Veranstaltungen ist etwas blauäugig. Binswanger verlangt, dass an Orten wie Theater oder Universitäten „eine Auseinandersetzung stattfinden können muss“, und meint, Mündigkeit verlange, „dass man verletzt, gestört, [oder] aufgewühlt wird“. Untermauern möchte… Continue reading Sancta simplicitas

Coopémon Go oder wider die Papierflut

Ich kann nur sagen: So ein Quatsch! Da gibt sich der Schweizer Detaillist Coop nachhaltig, wirbt mit ökologischen Image („I love Mother Nature“) und führt dann diese „77 bons“ Gutschein-Kampagne durch: Eine 50 Gramm Broschüre mit 77 Gutscheinen, die wohl in einer Auflage von 100’000 Exemplaren oder mehr gedruckt wurde. Mit solchen Aktionen verschwendet Coop… Continue reading Coopémon Go oder wider die Papierflut

Wie eine schwarze Wolke am Horizont …

Als ich vor einigen Jahren das Journal21 entdeckte, war ich begeistert. Doch die Begeisterung verflog mehr und mehr, als ich erkannte, dass der angebliche Qualitätsjournalismus leider nicht die Qualität aufwies, die ich erwartet hatte. Die Artikel waren – mit wenigen Ausnahmen – geprägt von oberflächlicher Recherche und deutlich US-freundlich. Infosperber wurde die neue Hoffnung. Doch… Continue reading Wie eine schwarze Wolke am Horizont …