Phantasien und Lügen im Nahen Osten

Kommentar zu Uri Russak’s Artikel in journal21 Wenn Uri Russak von Lügen spricht, erinnert dies an das Steinewerfen im Glashaus … Die erste Unwahrheit bezieht sich auf die Analphabeten-Qute der “arabischen und islamischen Völker dieser Region”. Eine 90 Sekunden Recherche mit Wiki ergibt eine Quote von 76% für die Arabische Welt und eine von über… Continue reading Phantasien und Lügen im Nahen Osten

Kommentar zu Russland bittet um UNO-Sondersitzung

Tagesanzeiger vom 14.4.2014   “Kiew werde es Russland nicht erlauben, «das Krim-Szenario im Osten der Ukraine zu wiederholen».” Es handelt sich eher um «das Maidan-Szenario» und Kiew wird es nicht erlauben, dass sich das Kiew-Szenario wiederholt. Während der Westens die Ukrainische Regierung unter Janukowitsch zum Gewaltverzicht aufgerufen hat, fordert Didier Burkhalter “alle Seiten [auf,] das… Continue reading Kommentar zu Russland bittet um UNO-Sondersitzung

Orwell in Action – Wie indirekte Aussagen unser Weltbild formen

Am Beispiel des Tagi-Artikels «In der Krimkrise ist das Verhalten der USA zum Bumerang geworden» Der Artikel, ein Interview mit Paul Pillar, einem CIA Veteranen, der sich kritisch gegenüber der US Aussenpolitik äussert, enthält Wendungen und Sätze, die so typisch sind für die westlichen Medien: In einem als Ganzes zwar kritischen Artikel werden Aussagen eingestreut,… Continue reading Orwell in Action – Wie indirekte Aussagen unser Weltbild formen

Tagi Artikel: Politik, Wirtschaft und der 9. Februar 2014

http://politblog.tagesanzeiger.ch/blog/index.php/25118/politik-wirtschaft-und-der-9-februar-2014-2/?lang=de   Wenn Yves Nidegger davon spricht, dass die Abtstimmung “reduziert wurde auf einen simplen Streit zwischen Rückwärts- und Vorwärtsgerichteten”, spricht er wohl nur von seiner eigenen, vereinfachten Wahrnehmung. Denn die Gründe für ein Ja waren vielseitig und Proteststimmen gab es sicher zu Hauf (Gründe für das Ja siehe hier). In geradezu akrobatischer Weise formt… Continue reading Tagi Artikel: Politik, Wirtschaft und der 9. Februar 2014

Das catch-22 der MEI (Masseneinwanderungs-Initiative)

Neben der für mich einzig klaren Prämisse, einer Initiative der „Sünneli-Partei“ auf keinen Fall zuzustimmen, waren die anderen Entscheidungsgrundlagen immer mit einem Beigeschmack behaftet. So war jedes Nein ein indirektes Ja zu unregulierter Wirtschaft und EU-Technokratentum. Das humanitäre Nein spielt direkt der Wirtschaft in die Hände. Diese fühlt sich weder für humanitäre Fragen noch ökologische… Continue reading Das catch-22 der MEI (Masseneinwanderungs-Initiative)

Antworten zu Volker Lösch

Antworten auf die von Volker Lösch aufgeworfenen Fragen im Tagi vom 13.2 Warum erhebt in diesem Land kein Prominenter aus euren Reihen seine Stimme gegen die rassistischen und fremdenfeindlichen SVP-Parolen? Wieso wird das Unwort «Masseneinwanderung» unwidersprochen als Diskussionsgrundlage akzeptiert? Masseneinwanderung wird nicht als Unwort gesehen, da es gegenüber den limitierten Ressourcen, insbesondere Land, gesehen wird.… Continue reading Antworten zu Volker Lösch

Widersprüche, Selbstüberschätzung und die Wichtigkeit flankierender Massnahmen

Überlegungen zur Abstimmung von 9. Februar Für die Begrenzung einer unregulierten Freizügigkeit (und gegen das Argument einer ausschliesslich xenophob oder rassistisch motivierten Schweiz) sprechen u.a. folgende Gründe: RessourcenknappheitAuch wenn nur ca. 1% (bei 80’000 Netto-Einwanderern) des zusätzlichen Ressourcenverbrauchs durch die Immigration verschuldet wird — gegenüber 2% durch steigende Bedürfnisse der ansässigen Bevölkerung — sind dies… Continue reading Widersprüche, Selbstüberschätzung und die Wichtigkeit flankierender Massnahmen